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Goodwood "Festival of Speed"

Viva Veloce – es gibt einiges zu feiern

Das Motto des diesjährigen Festivals lautet „Viva Veloce“. Wie sich unschwer erkennen lässt, feiert man damit den italienischen Motorsport in all seinen Facetten, aber vor allem natürlich den 100. Geburtstag von Alfa Romeo. Grund zum Feiern gibt es auch für 60 Jahre Formel 1-WM und den 60. Geburtstag der Carrera Panamericana. Dies führte dazu, das der Earl of March auch uns einlud um mit dem OSCA MT 4, der 1954 am Start der Carrera Panamericana war, den Berg vor seinem Schoss hinauf zu fahren. Ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Neben den 8 Panamericana Fahrzeugen gab es traditionell beim Festival of Speed so ziemlich alles zu sehen, was zwei oder vier Räder hat und in irgendeiner Weise mit Rennsport zu tun hat oder hatte. Aktuelle und historische Formel 1- und Rallyeautos, Tourenwagen, Hot Rods, Dragster oder Nascars. Dazu gesellen sich automobile Legenden wie der Alfa Romeo 8C oder der Bugatti Typ 35. Und wer die Creme de la Creme des aktuellen Supersportwagenbaus begutachten möchte, war in Goodwood ebenfalls gut aufgehoben. Wem das alles noch zu langsam war, der brauchte nur in den blauen Himmel zu schauen, um dort die Red Arrows zu sehen, oder der Vulcan XH 558 von unten die Tragfläche zu kitzeln.
Atmosphäre wie nirgendwo sonst Was das Festival of Speed aber wirklich ausmacht, ist die einzigartige Atmosphäre. Das Fahrerlager stand den Besuchern offen und sogar ein kleiner Plausch mit den Rennsport-Helden ist möglich. Die Liste der aktiven und ehemaligen Rennfahrer ist darüber hinaus nirgends auf der Welt so lang und exklusiv wie in Goodwood. Unter anderem gaben sich Jenson Button, Luis Hamilton, Rauno Aaltonen, Derek Bell, Emerson Fittipaldi, Mika Hakkinen, Nicola Larini, Stirling Moss, Jackie Stewart, Jochen Maas, John Surtees und Frank Williams in diesem Jahr die Ehre. Und auch die ein oder andere Showgröße darf natürlich in Sussex nicht fehlen. So wie der Pink Floyd-Drummer Nick Mason, absoluter Autonarr und Dauergast in Goodwood. Oder auch der ZZ-Top Sänger und Gitarist Billy Gibson.

Für mich war ein weiteres Highlight, den Rennoverall gegen den Smoking zu tauschen, um der Einladung des Earl of March ins Schloss zum Gala-Diner nachzukommen. Die Bühnenshow in Verbindung mit dem Feuerwerk war atemberaubend und die Party danach lang. Das Dankeschön für dieses erlebnisreiche Wochenende geht an den Earl of March für seine Einladung und an Mark und Oliver, die mich mit ihren sauschnellen OSCA haben fahren lassen.